Jahreswechsel in Japan

Ja, ich bin diesmal etwas früher ins Neue Jahr gestartet, als das ich es in Deutschland
hätte können.
In unserer Winterzeit ist Japan 8 Stunden voraus und so konnte ich schon mal vorab
testen, wie 2019 sich so anfühlt 🙂 🙂
Da meine Tochter den dringenden Wusch verspürte mit ihrem Vater zusammen ins neue Jahr zu gehen, machte ich mich also am 27.Dezember auf den Weg in Richtung Osten. Nicht nur, das ich zum Geburtstag als Geschenk die Flüge bekommen habe, zu Weihnachten gab’s noch ein upgrade auf die Business Class dazu. Während es auf dem Inlandsflug von München nach Frankfurt noch keine gravierenden Unterschiede zur Economy Class gab, so waren die Unterschiede auf dem Langstreckenflug schon extrem. Ich will hier gar nicht alles aufzählen, denn über kein anstehen bei der Sicherheit und beim boarding, über den Aufenthalt in den Lounges, bis hin zu allen Annehmlichkeiten an Bord, ist es einfach eine ganz andere Form vom Fliegen. Es war ein besonderes Erlebnis und das alles einmal miterlebt zu haben dafür bin ich sehr dankbar.

Da ich auf meinen beiden Japanreise 2012 und 2017 schon einiges von Tokyo gesehen hatte, wollten wir uns diesmal Osaka, Kyoto

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und besonders Okinawa anschauen. Da Denise alle drei Orte bereits kannte, war die Reise wieder perfekt von ihr vorbereitet und eine Sehenswürdigkeit reihte sich an die andere.

Gelandet sind wir fast zeitgleich in Osaka und hier empfing uns beide der erste Schnee in diesem Winter 🙂 .
Osaka selbst ist eine sehr moderne Stadt. Eine Wirtschaftsmetropole mit beeindruckenden Bauwerken, neben Wolkenkratzern
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im Kontrast zu Schlössern

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Osaka Schloss

und Schreinen und achtspurigen ! Einbahnstraßen.
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Mit seinen ca. 3 Millionen Einwohnern ist Osaka gegenüber dem wuseligen Tokyo doch schon deutlich entschleunigt.

Dann ging es weiter in die ehemalige Haupt- und Kaiserstadt nach Kyoto. Hier reihte sich tatsächlich ein Schrein, Tempel und Pagode an die andere. Ein wahre Schatzkiste an Sehenswürdigkeiten z. B.

Der Kiyomizudera-Tempel ist, wie einige andere in Kyoto, Weltkulturerbe.
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Der Kinkakuji Tempel, mit echtem Gold verkleidet
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sowie den Fushimi Inari Schrein mit über tausend roter Toris
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um nur Einige zu nennen.

Von soviel Kultur und Historie ziemlich beeindruckt machten wir uns dann auf den Kurztrip und hüpften nach Okinawa (insider Karate Kid 😉 ) um ein wenig Sonne zu tanken. Und tatsächlich, nur zwei Flugstunden entfernt, hatten wir traumhaftes, sonniges Wetter und Temperaturen von 22° ! Mit herrlichen Ständen einfach nur
zum Genießen. 🙂

Wieder aufgewärmt verbrachten wir noch je einen weiteren Tag in Kyoto, besonders das „alte “ Kyoto wollte ich auch noch sehen (es gab immer noch Tempel und Schreine die wir noch nicht besucht hatten ;-),
und einen Tag in Osaka zum shoppen, bevor es dann wieder mit einem langen, aber angenehmen Rückflug s.o. , zurück nach Deutschland ging.

Und was war sportlich??

Ich hatte mir vorgenommen, wie bei meinen beiden anderen Japanaufenthalten, zumindest wieder einiges laufend zu erkunden.
Leider ist nur ein 8 Km-Lauf am Ufer des Yodo River in Osaka dabei herausgekommen. Knieschmerzen, evtl. von unseren täglichen Wanderungen von bis zu 25 Km?? und ein leichter Anflug von Erkältung, hielten mich von weiteren Läufen ab 😦 .

In München erwartete mich dann richtiger Winter und im Verlauf der nächsten Tage mit soviel Schnee, wie ich es hier noch nicht erlebt hatte.

Im Vergleich zum Start in 2018 mit dem Schulterbruch, war der Start in 2019 natürlich tausendmal besser und macht große Lust auf mehr!!!

Künftig geht es hier wieder sportlich weiter, denn schließlich wartet ja ein ziemlicher Brocken am Ostersamstag auf mich 😉

2 Gedanken zu „Jahreswechsel in Japan

  1. Lieber Frank,
    wow, tolle Eindrücke von einem Land, das ja schon ganz schön weit weg ist. Ich denke so lässt sich ein neues Jahr ganz gut beginnen 🙂
    Und wegen dem Laufen keinen Stress: so lange Wanderungen sind auch ein ganz gutes Training. Du warst dann ja ganz schön in Bewegung.
    Ja und Schnee hattet ihr dann in Bayern wohl genug 😆
    Ich hoffe, es ist alles gut überstanden und wieder „normal“. Bei uns gab es ja gar nix. Also nur ein Puderzucker Hauch kam runter. Ist schon verrückt wie unhd wo das Wetter so „zuschlägt“.
    Dann mal viel Spaß beim Training für das große Vorhaben.
    Liebe Grüße
    Helge

  2. Pingback: Startschwierigkeiten | Geht nicht gibts nicht

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