La Santa, Lanzarote

und diesmal kein Trainingslager, sondern „nur“ ein bisschen Sport
nach Lust und Laune im La Santa Sports Club auf Lanzarote.


Es war schon einmal ein toller Vorgriff auf den Frühling, der hoffentlich
jetzt auch bald bei uns Einzug hält. Temperaturen zwischen sonnigen 20° – 24° mit strahlend blauem Himmel ließen mein Herz sofort höher schlagen. Es bestand dabei akute Sonnenbrandgefahr, da man (ich) durch den Wind die Sonne nur abgemildert gespürt hat.
Wobei wir damit bei meinem Lieblingsthema sind. Der Wind war immer und überall und kam in der Regel direkt von vorn 🙂 . Ich dachte es wäre nicht möglich, aber vlt. weil sie die nördlichste Insel der Kanaren ist, bläst der Wind auf Lanzarote noch stärker als auf Fuerteventura.
Die Radausfahrten hielten sich auch etwas in Grenzen, denn wenn man selbst bergab noch richtig treten und aufpassen muss, dass einem das Vorderrad nicht weggepustet wird, kommt nur bedingt Freude auf.


Deswegen und wegen des anstehenden Two Oceans Lauf bin ich dann doch mehr im Gelände gelaufen.
Selbst beim Schwimmen im Becken verursachte der Wind richtigen Wellengang, unglaublich!
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Wie angekündigt habe ich aus dem vielfältigen Angebot auch andere, z. T. für mich neue, Sportarten ausprobiert. So habe ich z. B. seit vielen Jahren einmal wieder bouldert und ja, ich konnte es tatsächlich noch, nur die Unterarme haben hinterher ordentlich gebrannt. 😉 Von den Yoga- und Pilateskursen hatte ich mir etwas mehr versprochen, aber bei den vielen Teilnehmern kann man nicht Jedem gerecht werden. Interessant war für mich die Einführung ins Cross-fit. Ich kann jedem, der neue Muskeln an sich entdecken möchte, nur empfehlen einmal so richtig Cross-fit zu machen. Der Ganzkörpermuskelkater ist garantiert 😉 .


So vergingen die sechs Tage wie im Flug und schon saß ich wieder
im Flughafen und warte auf den Rückflug.
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Der Resturlaub war gut angelegt und ich habe mich gut erholt und bin schon wieder bereit für weitere Dummheiten 😉 .
Aber das sollte ich auch, denn in schon weniger als drei !! Wochen stehe ich (hoffentlich)
an der Startlinie zum Two Oceancs . Bis dahin kann ich noch ein paar Laufkilometer sammeln, bevor es in Richtung Südafrika geht (so langsam werde ich doch aufgeregt ).

Abschließend noch die Info an mich: Du willst keinen Triathlon auf den Kanaren bestreiten (allerhöchstens über die Volksdistanz 😉 ) !
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Zu guter Letzt noch eine Anekdote zum Wind. Da wir auf dem Rückflug ausgebucht und auch voll beladen waren, mussten wir aufgrund heftigen Gegenwindes 🙂 eine außerplanmäßige Zwischenlandung in Sevilla einlegen, um dort nachzutanken!