Frankfurt Marathon

Der Frankfurt-Marathon war irgendwie schon ein bisschen Wundertüte für mich.
Sollte er doch nach dem Berlin-Marathon, wo es nicht geklappt hat, noch einmal ein Versuch sein die 4 Std. zu unterbieten.
Sechs Wochen lagen zwischen Berlin und Frankfurt und mit einer Woche Regeneration nach Berlin und eine Woche tapering vor Frankfurt blieben noch vier Wochen für’s Training übrig.
Dumm nur, dass ich mir Anfang der zweiten Trainingswoche eine ordentliche Rippenprellung zugezogen hatte und jeder Atemzug schwer fiel.
Als geplanter Vorbereitungslauf stand am 14.10. der Halbmarathon in München an und ich dachte in den eineinhalb Wochen bis dahin wird das mit der Prellung schon gehen.
Ging es auch. Jedenfalls die ersten 5 Kilometer, danach war es eine echte Quälerei und die 21 Km wurden so richtig lang. Danach war es heftiger als zuvor und atmen und den Arm anheben war schwierig und auf husten und niesen sollte ich besser ganz verzichten 😦 .
Somit waren die Trainingsläufe, wenn überhaupt, nur noch sporadisch und sehr kurz möglich.
Dennoch wollte ich an dem Wochenende vor Frankfurt noch einen längeren Lauf von 20 km versuchen, auch wenn man so kurz vor dem Marathon nicht so lange laufen sollte. Aber ich wollte einfach spüren was überhaupt geht. Dieser Testlauf war dann anfangs ganz o.k , aber mit zunehmender Dauer nahmen die Schmerzen weiter zu. Den Rat von Freunden und Bekannten, nun mal doch einen Arzt aufzusuchen, wollte ich nicht folgen, denn was dabei herauskam, nämlich Ruhe und schonen, hätte mir nicht so gut gefallen.
Außerdem hatte ich ja noch eine ganze Woche, um mich weiter zu erholen 😉 .

So war es nicht weiter verwunderlich, dass ich mich Samstagmorgen mit sehr gemischten Gefühlen in Richtung Frankfurt auf dem Weg aufmachte.

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Bei der Startnummernabholung auf der Marathonmesse hatte ich mich mit guten Freunden aus den Trainingslagern und den gemeinsamen Ironman-Wettkämpfen verabredetet und wir konnten unsere bisherigen Saisonverläufe, incl. IM auf Hawaii, zum Besten geben.
Auch auf der von der Firma organisierten Pasta-Party gab es ein Wiedersehen mit den laufenden Kollegen aus den anderen Niederlassungen.20181030_205423.jpg

Race day !
Und es war kalt. sehr kalt und sehr windig (schon mal nicht so wirklich mein Wetter 😉 ). Ich habe es bis zur letzten Minute herausgezögert, um mich dann in meinen Startblock, mit Zielzeit 3:45 🙂 🙂 🙂 , zu begeben.
Ich hatte mir vorgenommen, so ruhig wie möglich in meinen Rhythmus zu kommen und die ersten Kilometer locker anzugehen. Es war aufgrund des großen Starterfeldes ohnehin nicht anders möglich.
Zunächst ging es durch die Hochhäuserschluchten und es hatte hier sogar ein klein wenig was von New York. Der Wind war besonders an den Kreuzungen sehr präsent und immer wieder flogen Basecaps von den Köpfen der Läufer.
Inzwischen hatte ich mich eingelaufen und war auf Kurs meiner (Wunsch-) Wettkampfzeit und überquerte die 10 Km-Marke nach knapp 56 Minuten.
Trotz einiger Dixie Besuche, ich kann das einfach nicht abstellen, lief bis zur Halbmarathon-Marke, die mit 1:57 Std. passiert wurde, alles nach Plan. Es war auf die Minute die gleiche HM-Zeit wie in Wien und Berlin. Ich ging in mich und war überzeugt, dass ich noch besser drauf war als in Berlin (Endzeit 4:03 Std.), allerdings war ich in Wien (Endzeit 4:00:06 Std.) m. E. zu diesem Zeitpunkt deutlich besser beieinander.

Auch bei Km 30 hatte ich durchaus noch berechtigte Chancen es unter 4 Stunden zu schaffen. Aber es war auch klar, dass ich mir jetzt keine Durchhänger mehr erlauben konnte. Das sagt sich immer so schön, aber es dann auch im Rennen umzusetzen ist harte Arbeit.
Gerade jetzt kam der Wind auch spürbar von vorn, o.k. wir hatten unterwegs auch mal Rückenwind 😉 und so habe ich den Windschatten einiger großer Läufer vor mir genutzt., In harten Zeiten, wenn’s um die Wurst geht, muss man halt alle (legalen) Mittel nutzen 😉 .

Ab Km 35 gingen, neben den normalen Zipperlein wie flache Atmung und harter Wade, so langsam die Oberschenkel zu und mir war nicht klar, wie ich auf den langen noch vor mir liegenden 7 Km das Tempo halten sollte.
Ich schaute mir vor mir laufende Läufer/-innen aus, die noch locker ein möglichst gleichmäßiges Tempo liefen. Die gibt es tatsächlich auch jenseits von 35 Km noch 🙂 . Das Mantra war einfach dranbleiben, dranbleiben dranbleiben. Zusätzlich saugte ich förmlich die Anfeuerungen der trotz kalten Wetters noch zahlreichen Zuschauer auf und auch der Trommelwirbel der vielen Bands gab mir die dringend benötigte Unterstützung.

KM 38 und ich war platt. Dabei ging mir durch den Kopf, wenn ich jetzt nachlasse waren die Anstrengungen im Training und die Vorbereitungswettkämpfe umsonst und ich konnte mich von meinem Ziel, einmal noch unter 4 Std. zu laufen,  endgültig verabschieden. Also weiter kämpfen. Die nächste Zwickmühle kam dann bei KM 40. Ich wollte so gern ein paar Schritte gehen und an der Verpflegungsstelle etwas Cola trinken und noch etwas Kraft zu tanken. Aber man kennt das ja vom Autorennen. Wer an die Box fährt und tankt verliert 😉 und so redete ich mir ein, dass Cola, Tee und Weizenbier im Ziel viel, viel besser schmecken und es waren ja nur noch 2 Km. Dabei fiel mir ein, dass es ja auch noch 200m mehr sind, bis der Marathon geschafft ist. Kopfrechnen mit blutleere im Kopf ist gar nicht so einfach und so schätze ich grob, dass ich für die 200m noch knapp 1:30 Min. draufrechnen musste. Es würde eng werden, sehr eng.
Endlich kam die Frankfurter Festhalle in Sicht. Ich hatte den beeindruckenden Zieleinlauf in die Festhalle mit vielen begeisterten Zuschauern schon im TV gesehen und mich im Vorfeld bereits darauf gefreut.
Aber sorry, ich hatte hier noch etwas persönliches zu Ende zu bringen. So lief ich mit letzten Kräften über die Ziellinie und nahm dort den ganzen Jubel erst so richtig auf und hatte direkt Gänsehaut.
Nun endlich der Blick auf die Uhr :

3:58:59 !!! 

Absolut der Wahnsinn. Es hat wirklich noch einmal geklappt. Ich war zwar mächtig geschafft und k. o., aber auch mega happy und direkt auch ein bisschen stolz.
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Ich habe Verständnis, wenn Einige es nicht nachvollziehen können, dass ich soviel Theater um ein paar Minuten (Sekunden) mache und wahrscheinlich interessiert es auch nicht Viele ob ich es nun geschafft habe, aber die die es interessiert und die im Live-Ticker mitgefiebert und gezittert haben, haben mir schon in den sozialen Medien gratuliert, bevor ich mein Handy wieder in der Hand hatte.

Fazit: Das ich trotz der widrigen Umstände in der Vorbereitung weiter an meinem Ziel festgehalten habe und manchmal auch etwas unkonventionell weiter trainiert habe, war denke ich der Schlüssel das es am Ende doch noch geklappt hat. Und manchmal führt auch ein Plan B zum Erfolg 😉 .
Das Ziel zu erreichen war mir noch einmal wichtig und künftig wird hier nicht mehr so viel über Soll- und/oder Zielzeiten geschrieben werden 🙂 .

 

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Plan B

Viele Sportler, Künstler und anderweitig sehr erfolgreiche Leute sind stolz darauf,
dass sie auf ihrem Weg zum Erfolg sehr zielstrebig und fokussiert waren und trotz
aller auftretender Probleme ihr Ziel im Auge hatten und es dann auch erreicht haben.
Mit Betonung darauf,
keinen Plan B gehabt zu haben.
So habe ich es eigentlich auch immer gehalten und so sollte es auch für das Ziel,
den Berlin-Marathon unter 4 Stunden zu finishen, sein.
Nun war die Vorbereitung, wie berichtet, nicht optimal und da schlichen sich Gedanken ein, was wäre wenn du diesmal dein Ziel nicht erreichst. Nachdem ich am Ende froh war, überhaupt an der Startlinie zu stehen und überhaupt ins Ziel zu kommen, war klar, dass es unter 4 Stunden nicht gehen (laufen) würde.

So entstand, natürlich ganz weit im Hinterkopf 😉 , der Plan B es in einem angemessenen Abstand noch einmal zu versuchen. Der Abstand sollte nur nicht zu groß sein, denn ich hatte trotz allem ein gewisses Trainingsniveau erreicht und wollte darauf aufbauend noch ein bis zwei längere Einheiten draufsetzen und es dann einfach noch einmal versuchen.
Wie der Zufall es dann so wollte ist meine Firma (ja wir sind ein richtig sportlicher Verein geworden 🙂 ) Mitsponsor des Frankfurt Marathons der am 28.10.2018 stattfindet. Ideal um mit Regeneration und Tapering noch ein bisschen darauf trainieren zu können. Meine vorsichtige Anfrage, ob ich auch noch, nachdem ich schon in Berlin gestartet war, eine Startkarte für Frankfurt bekommen könnte, wurde sofort positiv beantwortet !!
Ich fühlte mich direkt wie ein Glückskind, bevor mir so richtig klar wurde, dass es in kurzer Zeit wieder über die 42 Km-Strecke gehen würde. 🙂 .
Was hat mich da geritten, so kurz hintereinander zwei Marathons laufen zu wollen??
Nun ist es zu spät. Der Flug und die Hotelübernachtung sind gebucht und nun muss ich da durch.
Ein Formtest soll zeigen, wo ich stehe und der ist idealerweise der Halbmarathon in München. Zufälligerweise ist meine Firma Hauptsponsor des Generali München Marathon und es besteht für unsere kleine Laufgruppe schon die moralische Verpflichtung, egal auf welcher Distanz, daran teilzunehmen.

Ich bin schon sehr gespannt, ob es in Frankfurt klappen wird oder ob zwei Marathons so kurz hintereinander einfach in meinem Alter nicht so empfehlenswert sind.

Um es vorweg zu nehmen, es gibt keinen Plan C; D oder E.
Wenn in Frankfurt die 4 Std. nicht fallen, dann soll es wohl nicht sein!

update: Gestern war der HM in München. Es war beim Start um 13:30h kuschelig warm und aufgrund einer Rippenprellung wurde das Atmen ab KM 5 richtig schmerzhaft.. Unter diesen Umständen bin ich mit 1:52 Std. noch zufrieden.
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Mitte der Woche steht dann, wenn das Atmen hoffentlich besser geworden ist, noch ein etwas länger Lauf an und dann sehen wir was geht 😉 .

Dreitausender

Heute einmal ein etwas anderer Bericht. Aber auch durchaus von sportlicher Natur.
Da ich nun schon eine Weile in Bayern wohne, ist die Besteigung eines Dreitausenders
immer höher auf meine Bucket-List gerückt. Ja, ich hatte tatsächlich vor, einen Berg zu besteigen der mehr als dreitausend Meter hoch ist 🙂 .
Da die Zugspitze mit ihren 2.962 Metern hierfür, selbst wenn ich meine Körpergröße mitzähle, würde es nicht reichen 😉 ,
Zum Glück ist ja Österreich nicht weit weg von mir und dort gibt es reichlich hohe Berge. Allerdings sollte es ein Gipfel sein, den man ohne umfangreiche Bergsteiger-Ausrüstung besteigen kann. Schließlich komme ich aus dem Norden Deutschlands und wollte mir nicht gleich eine volle Ausrüstung zulegen. Ich wusste ja gar nicht, ob dieses bergsteigen etwas für mich ist oder ob ich vielleicht höhenkrank werde 😉 .
Da meine Laufkollegen fast alle hier aus der Gegend stammen und schon seit frühester Kindheit auf Berge gestiegen sind, konnte ich ihrem Rat, es einmal mit der Kreuzspitze im Oetztal zu versuchen, getrost annehmen.
Ohne Gletscherüberquerung und mit 3.457 Meter Höhe war es der ideale Berg für mich.
Da erst nach dem Berlin-Marathon die Gelegenheit bestand die Bergtour zu machen und auch nur am letzten Septemberwochenende eine Übernachtung auf der Berghütte möglich war, bevor diese zum Saisonende geschlossen wurde, war schnell klar, wenn es in diesem Jahr noch etwas werden sollte, musste es dieses Wochenende sein.
Dumm nur, dass keiner von meinen Freunden/Bekannten Zeit hatte um mitzugehen. Irgendwie waren alle sehr beschäftigt mit der Vorbereitung auf den München-Marathon Mitte Oktober oder wollten unbedingt aufs Oktoberfest oder hatten einfach keine Lust auf Anstrengung 😉 .
Also was soll’s. Schließlich stand diese Bergtour ja auf meiner Bucket-List und so machte ich mich dann eben allein auf den Weg.
Wieder einmal schürte die Anfahrt nach Österreich mit Blick auf die Berge, die Vorfreude auf das was kommen wird.

Die Fahrt am Samstagmorgen nach Vent, dem Ausgangsort für die Tour, zog sich doch in die Länge, sodass ich erst am frühen Nachmittag den ersten Teil der Tour in Angriff nehmen konnte. Es waren nur 2 1/2 Stunden für den Aufstieg zu Martin Busch Hütte
auf 2.500 Meter angegeben und so hatte ich ausreichend Zeit in Ruhe die jetzt schon beeindruckende Landschaft zu genießen.
Nach einer Stunde Wanderung war der normale Weg wegen Steinschlaggefahr gesperrt, weswegen eine größere Umgehung erforderlich war, was aber der Freude keinen Abbruch tat. Im Gegenteil, auf der Umgehung ging es endlich richtig über Stock und Stein.
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Nach gut drei Stunden erreichte ich dann die Hütte und war mächtig gespannt, wie meine erste Hüttenübernachtung im voll belegten Mehrbettzimmer werden würde 😉 .

Vorher gab es noch das hier übliche Bergsteigeressen: Spaghetti-Bolognese. Das kam mir irgendwie von anderen sportlichen Aktivitäten bekannt vor 🙂 🙂 🙂 .

Die Nacht war erwartungsgem. nicht so ruhig, aber ich wollte ohnehin nicht lang ausschlafen sondern mich direkt nach dem Frühstück auf den Weg machen.
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So früh am Morgen war es hier auf 2.500 Metern noch richtig frisch. Aber ich war ja gut vorbereitet und hatte Mütze und Handschuhe dabei 😉 .
Es ging dann auch direkt steil hoch, sodass ich nach wenigen Minuten bereits auf Betriebstemperatur war. Mit einem fantastischen Sonnenaufgang war dann auch schnell klar, dass ich die Wintersachen wieder im Rucksack verstauen kann.
So ging es dann stetig auf unterschiedlichen Pfaden bergauf. Meist gut zu gehen, aber auch mit einigen interessanten Passagen, wie z. B. der Querung des sogn. Urgesteins. Das waren z. T. sehr große Felsbrocken die es zu überwinden galt. Möglichst ohne dazwischen zu geraten 🙂 .

Ich war den ganzen Aufstieg gefühlt allein am Berg und konnte absehen, dass ich, trotz der vielen Fotostops, eher unter drei Stunden oben sein werde, als in den angegebenen
3 1/2 Stunden. Dann auf einem Plateau, kurz vor dem Gipfelanstieg, traf ich doch noch auf zwei Bergsteiger, die noch früher als ich heute morgen aufgestiegen sind. Der Gipfelpfad war zwar noch einmal recht steil, aber ansonsten nicht wirklich schwierig,
sodass ich ohne besondere Anstrengung, (bis auf die dünne Luft 😉 das Gipfelkreuz auf 3.457 Meter erreichte.
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Belohnung war ein herrlicher Rundumblick auf die hohe Berge im Oetztal und die Kreuzspitze hat nicht umsonst den Beinamen ein „Aussichtsberg“ zu sein.

Ein paar Minuten Gipfelgenuß und eine Banane später machte ich mich dann auch wieder an den Abstieg. Es ging zügig den Berg hinunter, unterbrochen von weiteren Fotostops, denn bergab hat man doch eine andere Perspektive auf die Landschaft.
Nach gut 1.000 Höhenmeter im Abstieg war ich wieder an der Hütte angekommen und nach einer kleinen Pause und Aufnahme des dort deponierten Rucksacks machte ich mich weiter auf den Weg hinunter ins Tal nach Vent zum Auto.
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Dort angekommen waren die Beine dann auch richtig schlapp, was ja angesichts der Höhenmeter im Auf- und Abstieg nicht verwunderlich war.
Nach zunächst landschaftlich toller Fahrt aus dem Oetztal reihte ich mich zum stop and go und immer wieder Stau Richtung München ein. Auf der ganzen Fahrt war kein zügiges vorankommen möglich, da ganze Heerscharen zurück in die bayerische Metropole wollten.
Aber es war die ideale Gelegenheit um ein Fazit für das Bergsteiger-Wochenende zu ziehen.
Die ganze Tour war ein beeindruckendes Naturerlebnis, durchaus körperlich fordernd (ich hatte die nächsten Tage richtig Muskelkater im Hinterteil und den
Oberschenkeln) 🙂 aber auch mental großartig um einmal wieder runterzukommen und sich auf einfache Werte zu besinnen. Die dünne Höhenluft war spürbar, sogar mehr als ich vermutet hatte, denn schon auf der Hütte beim Treppen gehen und am nächsten Tag die ersten dreihundert Meter zwang die dünne Luft zum schnelleren atmen. Allerdings nach dem Aufstieg ganz oben hatte ich keine Probleme mehr.
Es ist nicht auszuschließen, dass ich weitere Berge besteigen werde, nur nächstes Mal nicht im Alleingang und Oktoberfest hin und her, werde ich ein paar Freunde überreden mich zu begleiten 😉
Ein neues Hobby wird das Bergsteigen dann wahrscheinlich doch nicht werden.

Berlin-Marathon

Warum ausgerechnet Berlin?
Und noch dazu, warum denn ausgerechnet nur Marathon, so ohne schwimmen und radfahren davor??
Dazu möchte ich doch etwas ausholen.
Nachdem ich wie bereits erwähnt im letzten Jahr in Wien recht knapp an der 4 Stundengrenze gescheitert bin und ja ich wiederhole es noch einmal, es waren ganze
7! Sekunden 😦 , war ich mir ziemlich sicher, dass ich diese auch noch einholen kann.
Da es in 2017 wegen des IM in Hamburg nicht mehr sinnvoll war, danach noch einen anspruchsvollen Marathon zu laufen, stand ein wichtiges Ziel für 2018 frühzeitig fest.
Ich musste auch nicht wirklich lang überlegen, wo ich noch einmal angreifen wollte, denn der Marathon in Berlin war sofort für mich die erste Wahl.

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Eine, besser gesagt die schnellste Marathon-Strecke der Welt und ein begeistertes Publikum sollten auch mich beflügeln. Ich war bereits zweimal in Berlin gelaufen und bei meiner Bestzeit 1998 wurde gleichzeitig die Marathon-Weltbestzeit auf 2:06 Std. gedrückt. In welcher Sportart gibt es das, dass man mit dem Weltrekordler zusammen
in ein und demselben Rennen startet!
Halt stop, bei Frodos Fabelweltrekord mit 7:35 Std. auf der Langdistanz in Roth war ich auch dabei.
Offensichtlich ist es ein gutes Omen, wenn ich mit den richtig schnellen Jungs in einem Rennen bin. Vlt. lässt sich das etwas lukrativ vermarkten 🙂 🙂 🙂 .

Ein glücklicher Umstand kam dann noch hinzu. Meine Firma ist Ko-Sponsor beim Berlin-Marathon und über die interne Verlosung hatte ich Glück und konnte mit meinen zwei Lauf-Kollegen je eine Startkarte, incl. der Pasta-Party in einem guten italienischen
Restaurant, gewinnen 😉 .
Hotel und Bahnfahrt waren schnell gebucht und so machten wir uns mit Freude an die Marathonvorbereitung.
Natürlich hatte jeder von uns Dreien so seine „Problemchen“ das Training plangemäß durchzuziehen. Waren es bei dem Einen eine längere Grönland-Reise, bei dem Anderen intensive Bergwanderungen und bei mir halt „kleinere“ Verletzungen.
Ich war dann auch froh, dass ich überhaupt starten konnte, denn zwei Wochen vorher war es nicht so sicher.
Von meinem Zeitziel hatte ich mich allerdings inzwischen verabschiedet und freute mich darauf, einmal einen Marathon ohne Stress durchlaufen und genießen zu können.
Wir Drei waren in unterschiedlichen Startblöcken eingeteilt und so fieberte ich mit ca. 11.000 Teilnehmern in meinem Block bei idealem Wetter dem ersehnten Startschuss entgegen. Durch diese Blockaufteilung und ausreichend Abstand der einzelnen
Startzeiten hatte ich, trotz immerhin insgesamt 44.000 !! Startern/-innen nie das Gefühl, dass es zu eng auf der Strecke wurde.
Schon gar nicht am Start und auf den ersten KM auf dem Pracht-Boulevard der Straße des 17. Juni auf der sich vor der Siegessäule das gesamte Läuferfeld teilt und anschließend wieder zusammenfließt. Im Fernsehen ist dieser Abschnitt für mich immer wieder besonders beeindruckend.
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Trotz der nicht optimalen Vorbereitung hatte ich mir vorgenommen, einen KM-Schnitt von unter 5:40 Min. so lange wie möglich zu halten, vielleicht, ganz vielleicht könnte es ja doch klappen 😉 .
Getragen von der Atmosphäre die auch lange nach dem Start noch Gänsehaut verursachte, flogen die Km locker dahin und zur Halbmarathon-Marke hatte ich mit  1:57 Std. genau die gleiche Durchgangszeit wie vor eineinhalb Jahren in Wien.
Ein gutes Zeichen???
Nein, nicht wirklich. Während ich in Wien bei Halbzeit noch fest davon überzeugt war die Zielzeit zu erreichen, war mir eigentlich jetzt schon klar, da ich auch nicht annähernd in der Form von damals war, dass es diesmal nichts mit der Sub 4 werden würde 😦 .
Aber trotzdem wollte ich so gut wie möglich dran bleiben.
Besonders gefreut hatte ich mich auch auf den Hot Spot „am wilden Eber“, der im Vergleich zu vor 20 Jahren, bei Km 37, jetzt deutlich früher bei Km 28,5 erreicht wurde. Dadurch konnte ich schon noch etwas lockerer die heißen Samba-Rhythmen und die phantastische Stimmung genießen.
Genau das ist es, was ich beim Marathon für mich brauche und mich puscht und mir kein kleiner Wald-/Wiesenmarathon geben kann.

Nach weiteren 9 Km war es mit der Herrlichkeit dann aber auch vorbei.
Als mich genau bei Km 37,5 der Pacemaker für die 4 Std. Läufer überholte und ich nicht annähernd mithalten konnte, war die Luft raus bei mir und die letzten Km wurden dann auch muskulär richtig schwer.
Tochter Denise sagt dazu, wer noch soviel Zeit zum Posen hat, der hat noch Reserven 🙂
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Nichtsdestotrotz war der Lauf auf das Brandenburger Tor zu wieder überwältigend und die letzten 400m danach wurde selbst ich mit meinen schweren Beinen durch die begeistert jubelnden Zuschauer ins Ziel getragen.

Berlin Marathon
Da der ganze Bericht, geschuldet der Tatsache warum ich überhaupt in Berlin gelaufen bin, doch sehr zeitlastig ausgefallen ist, hier nun noch die Endzeit:
                                                     4:03:29 Stunden
und ich war, bedingt durch die suboptimale Vorbereitung, zwar sehr geschafft aber auch wirklich zufrieden, dass der Marathon so gut für mich gelaufen ist 🙂 !
Stolz und dankbar nahm ich die Medaille entgegen und freute mich auf die Zielverpflegung, die ich bei weiter strahlendem Sonnenschein vor dem Reichstagsgebäude genießen konnte.
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Apropos Reichstag, wir hatten gerade noch für den späten Nachmittag ein Zeitfenster für die Besichtigung bekommen und der Rundweg in der Kuppel
machte sich deutlich in den malträtierten Oberschenkeln bemerkbar.

 


Insgesamt hatte ich deutlich mehr Muskelkater in den Beinen als nach einem Ironman. Irgendwie schon komisch, oder?

Am Tag danach war noch ein bisschen Kultur angesagt

und zur Berliner Kultur gehört natürlich unbedingt dazu:
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Fazit: Wer, wie ich, große, laute Marathons mit sehr vielen Teilnehmern, begeisterten Zuschauern, Bands an jeder Ecke mag, der ist beim Berlin-Marathon absolut richtig.
Für mich ein tolles Erlebnis und Berlin war wieder einmal die Reise wert.

P.S.: Ganz tief hinten drin und ich wollte ihn wirklich nicht hervorholen, aber bei 3 1/2 Minuten Rückstand , habe ich gar keine andere Möglichkeit auf Plan B zurückzugreifen 😉

 

Countdown Berlin

Jetzt sind es nur noch ein paar Tage bis zum diesjährigen sportlichen Höhepunkt, den Marathon in Berlin.

Rückblickend war die Vorbereitung sehr durchwachsen. Immer wieder waren es „kleinere“ Verletzungen, die mich zurückgeworfen haben. Ich hatte ja hier darüber berichtet und ich will den „Wehwehchen“ jetzt aber keine Beachtung
mehr schenken, sondern nur noch positiv an den kommenden Sonntag denken.

Den Berlin-Marathon hatte ich mir ausgeguckt, weil ich hier vor zwanzig !!! Jahren, sowohl von der Zeit her, aber auch emotional, meinen besten und schönsten Marathon gelaufen bin.
Außerdem wollte ich einmal noch einen Marathon unter 4 Stunden laufen, nachdem ich das letztes Jahr in Wien knapp verpasst hatte 😉 .
Nachdem die Vorbereitung jedoch nicht optimal gelaufen ist, dies aber für mich die Voraussetzung ist um überhaupt eine Chance zu haben dieses Zeitziel zu erreichen, habe ich mich inzwischen davon verabschiedet (zumindest für Berlin 😉 .
Jetzt gilt es überhaupt erst einmal ins Ziel zu kommen und den Marathon möglichst zu genießen.

Entgegen jeder Trainingslehre und zugegeben auch entgegen jeder Vernunft, hatte ich mich entschlossen eine gute Woche vorher noch einen 30 Km Trainingslauf zu machen, was ich dann auch tat. Natürlich war immer ein Zwicken hier und da zu spüren,
aber insgesamt habe ich durchgehalten, auch wenn ich hinterher richtig platt war 😉 .

Ich denke allein für den Kopf habe ich diesen längeren Lauf noch gebraucht und bin gespannt, ob ich hierbei doch zuviel Körner verbraucht habe. Wahrscheinlich aber ist das Gegenteil der Fall und mir wird es in Berlin richtig gutgehen.
Vielleicht kann ich ja die Trainingslehre mit einem bewussten langen Lauf kurz vor dem Marathon nicht nur bereichern, sondern sogar revolutionieren 🙂 🙂 .
Wir werden es sehen und ich werde berichten.

Fuschlsee Teil 2 oder Race the Lake

Was hatten wir nicht für einen traumhaften Sommer 2018!
Schade nur, dass er ausgerechnet am Fuschsee-Man Wochenende etwas Pause gemacht hat.
Der Sonntag begrüßte uns dann auch mit 12°-13°, die sich aufgrund der vielen warmen Tage deutlich frischer anfühlten.
Für die Meisten sind das ja optimale Lauftemperaturen, ich hätte es gern so 20° oder wärmer. Aber das Leben ist ja kein Wunschkonzert 😉 . Allerdings hatte der Regen nicht nur die ganze Nacht durchgehalten, sondern war stärker geworden. Es goss Sonntagmorgen in strömen 😦 .
Da ich die Strecke um den See von meinem Neujahrslauf 2017 bereits kannte, ahnte ich schon, das es rutschig werden könnte.
Fast unbeeindruckt vom Wetter machten sich über 400 Läufer/-innen auf den Weg, den See zu umrunden.20180824_150644

Es ging zuerst ein paar Meter auf Asphalt hinaus aus den Ort und auf kleinen Schotterwegen hin zum See.
Auf der ersten Hälfte ging es hauptsächlich auf Waldboden, fast immer mit Blick auf den See, stetig kurze aber steile Anstiege hoch und natürlich auch wieder runter. Bei den Anstiegen freuten sich die Oberschenkel und abwärts waren die Knie begeistert. Man musste schon hoch konzentriert bleiben, um die Unebenheiten frühzeitig zu erkennen, was mit Brille im Dauerregen nicht immer so einfach ist.
Eigentlich wollte ich ja nur einen gemütlichen Trainingslauf machen, um zu sehen, ob Sehnen und Bänder bereit sind für den Berlin-Marathon in drei Wochen 🙂 .
Kurz vor Kilometer 9 passierte es dann. In einer steileren Abwärtspassage bin ich auf einer nassen Baumwurzel heftig umgeknickt und dachte im ersten Moment, das war es dann mit laufen. Nach dem ersten Schreck und ein paar Meter gehen,
habe ich wieder vorsichtig versucht zu laufen. Schmerzhaft zwar, aber es ging. Die letzten zwei Kilometer wieder in den Ort hinein waren dann auch wieder asphaltiert , sodass das Laufen wieder kontrollierter wurde.
Alle Finisher wurden beim Zieleinlauf von den Zuschauern lautstark bejubelt und gefeiert.

Den Blick auf die Garmin konnte ich mir trotz allem nicht verkneifen und für die 12 Km mit 200 Höhenmeter (gefühlt waren es 1.000 HM) habe ich dann doch 68,41 Minuten gebraucht. Beachtlich fand ich die Siegerzeit von etwas über 42 ! Minuten. Dem jungen Mann haben die äußeren Umstände offensichtlich gar nicht tangiert.
Für mich hieß es jetzt erstmal ab ins Hotel, vorsichtig Schuhe aus und die Bänder und den Knöchel am rechten Fuß kühlen, kühlen, kühlen.
Es schwoll dann über Nacht trotzdem an und wie schon mal bei der Schulter erwähnt, ist Blau nicht unbedingt meine Lieblingsfarbe 😉

Mit Fuschlseecrossing und Race the Lake war der Titel des Fuschlsee-Man auch wirklich hart erkämpft und ein Platz im letzten Drittel der Gesamtwertung ruft eigentlich nach einer Wiederholung ;:) .20180824_151702

Nein, Spaß beiseite, ich kann beide sehr liebevoll organisierte Veranstaltungen, die in einer Bilderbuchkulisse ausgetragen werden, nur wärmstens weiterempfehlen. Gerade wenn es auf das Ende der Freiwasser-Saison zugeht, kann man mit den Eindrücken
von so einem Seecrossing leichter in die Hallenbad-Saison einsteigen.
Ich habe auch gehört, dass es eine Veranstaltung gibt, bei der die größeren Seen im Salzburger Land durchschwommen werden. Klang sehr interessant und ich werde mich einmal informieren 🙂 🙂

Unnötig zu erwähnen, dass Montag dann der Sommer zurückgekehrt ist 🙂
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N.S.: Inzwischen ist die Schwellung am Knöchel, dank der guten Kühlung, wieder zurückgegangen und er hat auch wieder normale Farbe angenommen. Ein letzter längerer Lauf wird zeigen, ob und was in Berlin möglich ist 😉 .

Fuschlsee-Man Teil 1

Ironman zu sein ist schon toll.
Aber Fuschlsee-Man ist nun noch einmal etwas ganz besonderes 🙂 🙂 🙂 .

Als wir den Jahreswechsel 2016/2017 im Aktiv-Camp im Triathlonhotel Mohrenwirt am Fuschlsee gefeiert haben, habe ich das erste Mal vom Fuschlsee-Man gehört.
Da in 2017 mit Hamburg meine letzte Langdistanz anstand, dachte ich mir dass wäre doch genau das richtige für die Zeit danach.
Da das Teilnehmerfeld begrenzt war, habe ich mich diesmal frühzeitig 😉 für die Veranstaltung am letzten August-Wochenende 2018 angemeldet.
Was waren die Herausforderungen für den Fuschlsee-Man?
Die hörten sich mit Samstag schwimmen im See und Sonntag mit einer Laufrunde um den See auch recht chillig an. Auch die Distanzen von 4,2 Km schwimmen und 12 Km laufen sollten keine unüberwindlichen Hürden für mich darstellen.

Allerdings war ich mir inzwischen nicht mehr sicher, ob ich mit der Zerrung der Achillessehne überhaupt an einem Laufwettbewerb teilnehmen kann (sollte). Der fürsorgliche Doktor hatte ja zu einer Pause von zwei Wochen (mindestens) geraten, aber nachdem ich so in mich hinein gehorcht hatte, kam ich zu dem Entschluss, dass eine Woche Pause auch ausreichen sollte 😉 . Ein ganz lockerer 10 km-Lauf am Freitag vorher, sollte die finale Entscheidung bringen. Brachte er auch und ich gab mir grünes Licht für die gesamte Veranstaltung. 🙂 .
So machte ich mich voller Vorfreude auf den Weg nach Österreich und bin immer wieder überwältigt von dem Anblick wenn ich auf die Berge zufahre (solange ich die Berge nicht mit dem Rad hochfahren oder hochlaufen muss, ist alles ganz entspannt 🙂 .

Am Samstag war genug Zeit für den Check-In und einer ruhigen Vorbereitung, da die Abfahrt zum Schwimmstart erst um 12:45 h war. Die Wettkampfbesprechnung war dann auch recht niedlich, denn wir sollten nur einfach geradeaus durch den See schwimmen. Es gab allerdings, was ich vorher nicht wusste, aber wie bei open water Wettbewerben wohl üblich, keine Markierungsbojen und die Bemerkung, dass einige Teilnehmer statt der 4,2 Km auch schon bis zu 5 Km geschwommen sind, löste allgemeine Erheiterung aus. Aus Gesprächen war zu erfahren, dass die meisten Teilnehmer schon Spezialisten aus Schwimmvereinen waren und viele bereits mehrfach am Fuschlseecrossing teilgenommen hatten.
Vor uns wurden die Teilnehmer für die Halbdistanz (2,1 Km) mit Booten zu ihrem Start gebracht und wir wurden mit ganz modernen Reisebussen zum Ende des Sees gefahren.

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Das überschaubare Teilnehmerfeld reihte sich dann ganz entspannt über die Breite des Sees auf, so dass es keinerlei Rangelei beim Start gab. Auch der inzwischen stärker gewordene Regen störte uns Schwimmer nicht wirklich, nur für die Zuschauer war es etwas schade.


Da meine Anlaufschwierigkeiten inzwischen bekannt sind, wollte ich die ersten Meter ruhig angehen, was allerdings auch notgedrungen sowieso wieder aufgrund der Atemnot gar nicht anders ging. Die ersten 800 – 1.000 Meter waren dann auch mehr Brust- als Kraulschwimmen, bevor ich im Rhythmus war und gleichmäßig kraulen konnte. Zu dem Zeitpunkt war ich dann auch ans Ende des Feldes zurückgefallen 😦 .
Es war schon ärgerlich, aber inzwischen gebe ich nicht mehr nur dem Neo die Schuld, denn auch beim Laufwettkampf kommt es zu Atemproblemen, wenn ich es schnell angehe. Nach Berlin werde ich der Sache einmal auf den Grund gehen.

Weil ich zwischendurch sehr viel Brust geschwommen bin und auch sonst nach meinem Empfinden relativ gerade schwimme, war ich überzeugt auf dem direkten Weg zum Ziel zu sein. Trotzdem zog sich der See ordentlich in die Länge und ich muss eingestehen, dass ich die Entfernung wohl doch unterschätzt hatte. Vlt. hatte ich mir etwas arrogant eingebildet, wer beim IM 3,8 Km schwimmen kann und anschl. noch Rad fährt und läuft, der kann die 4,2 Km locker abspulen. Ich war dann doch froh, als ich den Zielbogen erkennen konnte und hielt geradewegs drauf zu. Mit etwas wackeligen Beinen bin ich aus dem Wasser und beim Blick auf die Uhr, die 1:39 Std. anzeigte, doch etwas enttäuscht, allerdings zeigte die Garmin auch 4,45 Km an 🙂 .
Ich hatte mit rund 10 Minuten weniger gerechnet, aber das langsame Brustschwimmen kostet halt Zeit.
Trotzdem war es ein ganz besonderes Erlebnis und alles in allem habe ich es genossen, einen Bergsee mit fast 22° !, umgeben von herrlicher Landschaft, einfach mal der Länge nach zu durchschwimmen.
Memo an mich: Wenn du im Wettkampf länger schwimmen willst, dann solltest du das auch ruhig öfter im Training machen 😉

Hier noch ein paar Fotos: (Fotograf Heiko Mandl, Hotel Mohrenwirt)

So, dass war nur der erste Teil. Um ein richtiger Fuschlsee-Man zu werden, fehlte jetzt noch der Lauf, über den ich im zweiten Teil berichten werde.